Ökomode MR. NELSON ecowear

MR. NELSON ecowear

 

Der Entstehungsprozess und das Team

Wie viele Dinge im Leben müssen Ideen, Wünsche und Vorstellungen reifen, so auch Mister Nelson. Wir Gründer Stefan Hollstein und Tobias Zänker kamen auf unterschiedlichen Wegen zu der Erkenntnis, dass nur öko und fair die richtigen Ziele und Motive einer beruflichen Mission sein können. 2008 führten unsere Wege zusammen bei einem Arbeitgeber. Schnell fanden wir diese Gemeinsamkeit und auch die Idee ökologisch und ethisch korrekte Textilien anzubieten und so sozialen und materiellen Ausgleich an die ärmeren Ländern zu leisten. Schließlich haben wir im Februar 2009 die Gründung von Mr. NELSON ecowear beschlossen und unsere Ersparnisse zusammen getan. Für das Logo nahmen wir eine kleine Anekdote von Stefans Südamerikareisen: 2004/05 war er mit seiner Frau in Nicaragua und lebte dort 2 Wochen bei Don Raul in Leon. In der ersten Nacht lernte er unser "Wappentier" kennen. Schrille und laute Geräusche aus einer nicht zu definierenten Quelle. Am nächsten Morgen fragten sie Don Raul danach: er deutet auf einen Gecko an der Wand und sagte ihrem Teilspanisch angepaßt "Gecko mucha suerte a casa". Frei übersetzt: Geckos bringen Glück ins Heim. Eine schöne Bedeutung wie wir finden.

Das Team:

Stefan Hollstein hat schon früh Obst und Gemüse aus BIO-Anbau bevorzugt, ehe seine Frau und er sich 2003/04 dafür entschlossen haben, alle Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs aus kontrolliert biologischem Anbau zu beziehen. Auf der Suche nach Bio Kleidung war dies jedoch fast unmöglich. Stefan steht leider nicht auf den Batik- oder Leinenstil der Naturtextilien-Pioniere. Erst in den letzten Jahren gibt es zunehmend Labels mit schönen und tragbaren Öko-Klamotten.
Auf seinen Südamerika-Reisen hat er einen sehr prägenden Eindruck bekommen, unter welchen Armutsverhältnissen viele Menschen in der Welt leben müssen. Daraus entstand das Bedürfnis einen Beitrag zu leisten, damit diese unsere Welt gerechter wird.

In den letzten 10 Jahren hat Tobias Zänker, durch zahlreiche Arbeitsverhältnisse in den verschiedensten Branchen, vielschichtige und umfassende Eindrücke über nachhaltiges Wirtschaften gewonnen. Einige Unternehmen haben ihm eine weisende Richtung geben können, die Mehrheit eher zum Nachdenken und "Besser machen" animiert. Da ihn dieses Thema immer mehr beschäftigte, war es nur eine Frage der Zeit, bis der Entschluss zur Firmengründung in die Tat umgesetzt wurde, um so die Nachhaltigkeit, das ökologische Wirtschaften und Leben zu intensivieren und zu fördern.
Durch eine Beschäftigung bei einem namhaften Textilhersteller hat er sich einiges an Basiswissen dieser Branche aneignen können und wurde mit der Sweatshop-Problematik konfrontiert, sowie auf die "giftige" Herstellung sämtlicher Textilien extrem aufmerksam. Weitere wichtige Gründe es besser zu machen.

 

Diese drei Interessen (Bio, fair und nachhaltig) haben wir in MR. NELSON ecowear vereinen können.

 



Projekte, die Bildung und Infrastruktur fördern, stehen im Fokus unseres sozialen Engagements. National und international. Deswegen werden 3% unserer Netto-Einnahmen für diverse Projekte zur Seite gestellt. Wir werden auch einzelne Produkte auswählen, die direkt an bestimmte Spenden- oder Investitionsprojekte gebunden sind. Mehr zu den geförderten Projekten erfahren Sie ab 2010, wenn wir erste Projekte mit den Einnahmen aus 2009 unterstützen.


Unsere Engagement an der grünen Wirtschaft hat nicht nur den Grund, dass wir selber davon überzeugt sind. Wir haben die BIO-Branche als äußerst kritisch und fair kennen gelernt. Verbraucher und Hersteller beobachten sehr genau, wer im Markt aktiv ist und wird. Dabei wird sehr auf die Glaubwürdig- und Nachhaltigkeit geachtet. Werden alle Kriterien erfüllt und es liegt kein "Greenwashing" vor, erkennt man sich an und sucht nach gemeinsamen Wegen zur Stärkung des grünen Wirtschaftsweges und bringt so den Gedanken weiter in die Gesellschaft. Daran wollen wir mitwirken.



 

Unsere Grundsätze

FAIR - Arbeit muss sich lohnen. In jedem Land. Vor allem für Bauern und Betriebe in Dritte-Welt- und Schwellenländern, die jahrzehntelang von den Industrienationen ausgenutzt wurden und weiterhin werden. Diese Arbeiter haben unter der herkömmlichen, veralteten Marktordnung keine Perspektiven, sind dem allgemeinem Preisdruck der Industrie unterworfen, und müssen dadurch immer weiter sparen. Dies geschieht ohne Rücksicht auf die Gesundheit und Bedürfnisse der Arbeiter, unter Ausbeutung der Rohstoffe ohne einen Ausgleich zu schaffen und unter großer Belastung für die Umwelt. Oft muss die ganze Familie arbeiten, um Essen und Unterkunft zu bezahlen. Kinder müssen viel zu oft mithelfen und haben dadurch keine Chance auf Bildung, was ihnen nach UNO-Menschenrechtserklärung zusteht. Der Reichtum der Industrienationen ist auch durch die Ausbeutung der Dritten Welt entstanden, und das quasi seit Beginn der Kolonialisierung im 15. Jahrhundert.


BIO - ... evolutioniert den Konsum. Die grüne Evolution hilft nicht nur bei der gerechten Entlohnung. Sie sorgt auch dafür, dass Mensch und Natur im Einklang leben. Die Ressourcen werden geschont und respektvoll behandelt. Arten werden erhalten. Vor allem im Bio-Anbau werden alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten genutzt und verstärkt angebaut. Auch die Bio-Tierhaltung nutzt oft alte Tierrassen und trägt so zur Arterhaltung bei. Dritte-Welt- und Schwellenländer haben große Flächen gerodet um die Nachfrage der Industrieländer zu bedienen. Nie wurden dabei die gerodeten Flächen an einer anderen Stelle ausgeglichen. Tier- und Pflanzenarten wurde ausgelöscht, die Lebensräume indigener Völker sind verschwunden und die Länder werden mit den Folgen dieser Landwirtschaft allein gelassen.


KLIMABEWUSST - CO2 und andere Treibhausgase tragen anerkannt zur Erderwärmung bei. Vor allem die ärmeren Länder müssen unter den hemmungslosen Emissionen der Industrieländern leiden und sind den bekannten Folgen oft schutzlos ausgeliefert. Es ist also unsere Aufgabe diese Länder zu unterstützen
Wir müssen uns bei unserer Lebensführung fragen: Wie kann ich CO2-Emissionen vermeiden? Wenn ich sie nicht vermeiden kann, wie kann ich sie reduzieren? Und wie kann ich die dann noch entstehenden Emissionen neutralisieren? Für Unternehmen und Privatpersonen gibt es Möglichkeiten der Klimaneutralisierung, die Projekte in den Dritte-Welt- und Schwellenländern fördern.

 


Unser Standort

Berlin-Friedrichshain, hier ist vieles BIO und ÖKO. Bei den zahlreichen BIO-Läden angefangen, über Restaurants und Cafes, der Wochenmarkt und natürlich auch die Bevölkerung. Wir wählen grüne Bürgermeister und verhelfen grünen Kandidaten dreimal hintereinander direkt in den Bundestag. Wir fühlen uns hier sehr wohl und freuen uns über jeden Besucher des "grünen" Friedrichshain.

Unsere Partner

Labels die unter fairen und/oder ökologischen Verhältnissen ihre Bioklamotten produzieren, sind unsere erste Wahl. Bezahlbarkeit der Kleidung spielt dabei eine wichtige Rolle. Unsere derzeitige und wachsende Auswahl an Biokleidung finden Sie in unserem Onlineshop: mr. nelson ecowear.

Bei unserer Arbeit unterstützt uns die Ethikbank als unsere Hausbank und die Elektrizitätswerke Schönau liefern uns "Rebellenstrom". Unsere Bestände an Papier und Büromaterialien werden von MEMO aufgefüllt. Dem ersten und einzigen Büromittellieferant der sein Sortiment im Sinne der Umweltverträglichkeit aufbaut und ausbaut. Unsere Drucksachen, klimaneutral hergestelltes Recycling-Papier mit BIO-Farben auf Pflanzenbasis, werden bei Print-Pool produziert. Eine Druckerei bei der Nachhaltigkeit kein Verkaufsargument, sondern Philosophie ist.
Nicht zu vergessen die geliebte LPG Boxhagener Platz , unser Bioladen, der uns mit Lebensmitteln versorgt und uns Verpackung für den Versand der Bekleidung zur Verfügung stellt.

 

Weitere Informationen, aktuelle News und unsere Favoriten finden Sie auf unserer Website www.organic-vegan-fair.de

 

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